Von Durnal nach Rochefort und Plan D, nein E! Et vive Warmifontaine! (Tag 4)

Nachdem es am Vortag nicht bis Rochefort gereicht hat, ging es an Tag 4 der Europatour #FürMiliana zeitig los. Vorher streamte Gunnar erst nochmal vom Campingplatz in Durnal live, der den beiden übrigens ganz besonders gefallen hat. „Die besten Fritten weit und breit!“ schwärmt Guido, der auch vom Frühstück dort sehr begeistert war. „Echt ein Geheimtipp!“

Hier aber zunächst Gunnars „Wohnwagen-TV“ und die große Frage, wer schnarcht nun lauter:

Auf ging es zunächst nach Rochefort, von wo Guido den Heimweg antreten würde und Gunnar laut Plan C allein nach Schengen weiterreisen wollte, um sich dort mit Klaus Janowitz zu treffen, der heute von Trier aus dorthin unterwegs ist, um Gunnar bis Straßburg zu begleiten.

Auf dem Weg nach Rochefort mussten sich Guido und Gunnar streckentechnisch wieder trennen. Hier die Fotos von Guido:

Gegen 13 Uhr kamen die beiden planmäßig im malerischen Rochefort an und mussten leider feststellen: „die Offiziellen Steckdosen kommen mit der Stromlast des Twizy nicht zurecht, zum Glück gibt es um die Ecke eine Bühne mit Stromanschluss die wir im Blick haben bei Cappuccino und Cola“. (Guido)

Kurz vor 14 Uhr klingelte in Bonn das Telefon und Guido berichtete: „Planänderung! Es gibt jetzt Plan D: Gunnar sucht sich was zum Übernachten und Ausruhen hier in Rochefort und fährt dann morgen mit dem Zug direkt nach Straßburg.“ Offenbar gibt es keine einfache Möglichkeit, mit dem E-Bike per öffentlichen Verkehrsmitteln bis Schengen zu kommen und wer Gunnar auf den letzten Videos gesehen hat, kann sehen, wie sehr die bisherige Reise schon an ihm gezehrt hat. Da helfen auch all die Maskottchen und die Mütze „Love is the future“ von Gunnars verstorbener Frau Miliana nicht.

„Er plant jetzt auch die künfigen Etappen kleiner“, gab Guido durch. Statt 100km aufwärts sollen die Tagesetappen nur noch ca. 80km lang sein, so dass am Abend noch genug Kraft übrig ist, um das Zelt aufzubauen. Gute Entscheidung! Zumal nicht jeder bereit ist, ihn sein Bike aufladen zu lassen.

Während Guido mit mir telefonierte, war Gunnar live im Interview mit Daniel Kraft. Dabei gab es leider zunächst Tonprobleme in Rochefort, aber ab Minute 5 wird es besser. Und man kann sehen, wie erschöpft Gunnar ist…

Guido hat nach dem Aufladen gegen 14.30 Uhr den Heimweg angetreten und will auch seine Fahrt unterwegs noch weiter dokumentieren. Am Sonntag dann erwarte ich ihn dann im Basislager Bonn zum detaillierteren Gespräch, das wir natürlich für Euch festhalten werden. 😉

UPDATE 1: Kurz vor halb fünf erhielt ich die Nachricht von Gunnar, dass er nun doch so weit als möglich weiter Richtung Schengen mit dem E-Bike fahren muss, da er von Rochefort keine Zugverbindung mit dem E-Bike bekommt. „Ich bin jetzt schon so 20km weiter, wollte an einer Tankstelle nochmal aufladen, aber die stellen sich alle unheimlich an hier“, klagte er mir sein Leid.

„Ich schau jetzt mal, wie weit ich komme, und fahre dann morgen Richtung Schengen weiter. Bei Klaus Janowitz läuft es übrigens auch nicht wie geplant, der sitzt im Zug irgendwo bei Gerolstein fest, statt schon in Trier zu sein.“ Heute geht es aber wirklich drunter und drüber…

UPDATE 2:  Guido hat unterdessen in einer Reifenwerkstatt in Malmedy Zugang zum Laden bekommen bis die Werkstatt um 18 Uhr schließt. „Ich habe rund 70 km geschafft mit der vollen Ladung aus Rochefort und hatte noch 30% Kapazität im Akku. Bis nach Hause sind es noch rund 90 km die heute hoffentlich geschafft werden.“ – Wir drücken die Daumen! Gunnar radelt derweil in der Nähe von Saint Hubert weiter…

UPDATE 3: Während mir Gunnar ein Selfie und ei Foto vom leeren Bike-Akku schickt, postet Guido über seine weitere Ladepause in Weismes (noch 82km bis Rheinbach) und ich erfahre, dass die Fresenius-Hochschule Köln auch über Gunnars Reise berichtet hat.

UPDATE 4: Während Guido noch rund eine dreiviertel Stunde zum Laden benötigt, meldet mir Klaus Janowitz gegen 19.40 Uhr, dass er inzwischen auch nur fast in Schengen ist. Die Zugfahrt von Köln nach Trier hat ganze sieben Stunden gedauert, da er zweimal wegen Unfalls festsaß. Erst in Gerolstein, dann in Kall… Jetzt übernachtet er erstmal in der Jugendherberge in Remerschen.

UPDATE 5: Gunnar wurde von Leuten auf der Straße angesprochen und zu ihnen nach Hause eingeladen. Er übernachtet bei Catherine und Philippe in der Ortschaft Warmifontaine, bekommt sogar noch Abendessen und darf sein Bike drinnen im Haus aufladen. Mehr dazu im Live-Video von ca. 21.35 Uhr:

Das ist gelebtes Europa! Vive l’Europe, vive Warmifontaine! ❤

Nachträge zu Tag 4 gibt es in einem eigenen Artikel.

Bonne nuit tout le monde, morgen geht’s weiter!

Hier noch der Streckenverlauf des ereignisreichen Tag 4:

 

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3 Kommentare zu „Von Durnal nach Rochefort und Plan D, nein E! Et vive Warmifontaine! (Tag 4)

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