Bergwanderung zur Streitweider Alm und eine Schmetterlingswiese für Miliana (Tag 15)

„Es war ein schwieriger Weg…“ Gunnar ist spürbar bewegt von seiner Bergtour, als wir nach seiner Rückkehr am frühen Abend kurz telefonieren.

Zunächst war er mit dem E-Bike vom Hotel in Meran, das ihn gestern so freundlich aufgenommen hatte, in das Dorf Schenna gefahren, um dann von dort zu Fuß dieselbe Bergwanderung zu unternehmen, die er vergangenen Sommer mit seiner vor zwölf Wochen plötzlich verstorbenen Frau Miliana gemacht hatte. „Es war ihre erste Bergtour überhaupt“, erinnert er sich, „sie hatte nämlich Höhenangst. Aber diese Tour hat ihr super gefallen.“

Ziel der Wanderung war wieder die Streitweider Alm, wo die beiden schon damals Rast gemacht hatten:

Auf dem Rückweg hielt er an der Wegbiegung in der Nähe der Alm an, um das zu auszuführen, was er sich schon zuhause für die Tour ausgedacht hatte: Eine „Seedbomb“ aussäen:

Seedbomb

Dabei handelt es sich um eine Samenmischung (in diesem Fall des Typs Schmetterlingswiese), von denen er drei mit auf den Weg genommen hatte. Eine bekamen Catherine und Philippe im belgischen Warmifontaine, eine übernahm Nina, als sie Gunnar in Straßburg traf, um sie auf ihrer Interrailtour in Spanien auszusäen. Die dritte fand ihren Platz heute auf der Streitweider Alm:

Darin bittet Gunnar künftige Wanderer auf diesem Weg, oder die Betreiber der Alm, nach den hoffentlich bald sprießenden Blumen Ausschau zu halten. Ganz großartig wäre es dann noch, wenn sie uns davon ein Foto schicken und/oder es z.B. auf Instagram oder Twitter mit dem Hashtag #FürMiliana posten könnten.

Sobald wir alle Videos von der Wanderung hochladen können, werden sie hier nachgetragen. UPDATE:  Alle Videos und restliche Fotos zu Tag 15 ansehen. Leider konnte Gunnar nämlich nach seiner Rückkehr in ganz Meran keinen Ort mit vernünftiger Internetverbindung finden, um die o.g. Videos, die er unterwegs aufgenommen hatte, hochzuladen. „Hier gibt es kein Internetcafé, kein Coworking, nicht mal ein Starbucks“, berichtete er mir nach stundenlanger Suche erschöpft.

Morgen geht es mit dem E-Bike weiter Richtung Innsbruck. „So weit werde ich natürlich nicht kommen“, weiß Gunnar. Also wird er sich irgendwo unterwegs ein Nachtlager suchen.

Wir können ihn unterwegs wie immer über den GPS-Tracker (s. Menüpunkt „Wo ist Gunnar?“) dabei verfolgen. Auch auf seiner Wanderung hat ihn Gunnar heute mitgenommen. Standort hier ist das Hotel. Alles nordöstlich davon ist die heutige Tour, die südwestliche Schleife ist sein Versuch, eine vernünftige Internetverbindung zu finden…

Rund 2000 km hat er während der ersten beiden Wochen seiner Europatour #FürMiliana mit dem E-Bike zurückgelegt. Zwei weitere Wochen hat er noch vor sich. #GoGunniGo

 

 

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